Start 11 Uhr, Treffpunkt um 10.45 Uhr vor der James-Simon-Galerie/Museumsinsel. Preis 25€/TN. Dauer ca. 4 Stunden mit 16 Stationen und vier Ausstiegen. Ihre Vorab-Buchung garantiert einen festen Platz im Bus
Am 21.Mai, um 19 Uhr, spricht Dr. G. Heinz über das größte Institut der DDR –
das INT in Berlin Schöneweide. Bis zur Wende entwickelten 1640 Mitarbeiter Übertragungssysteme für den gesamten Ostblock.
Da Hightech in der DDR dem Embargo unterlag, unterlagen viele Mitarbeiter und ganze Betriebsteile strikter Geheimhaltung.
Zum Brückenfest ist der Industriesalon zwischen 14 und 18Uhr geöffnet. Zu entdecken ist die neue Ausstellung „15 Jahre Industriesalon“.
Der Verein „SchreibART“ – ehemals Archiv Schreibende Arbeiterinnen – bietet im Industriesalon einen Büchertisch an.
Am Stand des Industriesalons auf dem Brückenfest können clevere Kinder und geniale Erwachsene Preise gewinnen.
Außerdem gibt es zum festlichen Anlass besondere Führungen:
14.30 Uhr – Zeitzeugenführung durch die Technikgeschichte – Exponate aus dem Werk für Fernsehelektronik
Treffpunkt: Im Industriesalon / Eintritt und Führung frei
15.30 Uhr – Vom Kaisersteg zum Transformatorenwerk
Eine Blitztour durch die Schöneweider Industriegeschichte
Treffpunkt: Am Marktstand des Industriesalons auf dem Brückenfest
Dauer: 1 Stunde
Preis: 3 € bar vor Ort
Der Saal des Industriesalons war mit über 100 Gästen bis auf den letzten Platz gefüllt, denn viele Menschen nicht nur in Oberschöneweide sind gespannt auf das große Projekt der Deutschen Immobilien Entwicklungs AG (DIEAG). Das Areal des ehemaligen Werks für Fernsehelektronik (WF) war lange Zeit ein schlummerndes Stück Industriegeschichte. Jetzt will es die DIEAG mit dem Projekt „Behrens-Ufer“ aus dem „Dornröschenschlaf“ holen. Arbeitswelten mit Platz für mehr als 10.000 Angestellte in Forschungsbereichen wie Elektromobilität, Industrie 4.0, Internet of Things und Künstliche Intelligenz sind geplant. Hier soll, so die DIAG, „das innovativste, nachhaltigste und autarkste Gewerbequartier der Welt, geplant als Wissens-Hub in Berlin für Mieter und Öffentlichkeit, entstehen.“ Was konkret darunter zu verstehen ist und wie das Gelände für die Öffentlichkeit geöffnet werden soll, das erklärte Robert Sprajcar, Vorstand DIEAG im Salongespräch. Dabei betonte er den ganzheitlichen Ansatz, bei dem Rendite und Gemeinnutz zusammen gehen sollen. Unsere Moderatoren Stefanie Molthagen-Schnöring (HTW) und Klaus Burmeister (foresightlab) hakten nach und wollten wissen, in welchem Zeitrahmen das riesige Projekt verwirklicht werden und welche Auswirkungen das 1,1 Milliarden Euro teure Bauvorhaben auf Oberschöneweide und seine Einwohner haben wird, warum die DIAG auf Geothermie setzt und wie die Geschichte des fast 150 Jahre alten Industriestandorts sichtbar werden soll. Einige Zuschauer nutzten die Gelegenheit ihre Fragen zu stellen.
Im Anschluss daran klang das Salongespräch mit einem Get Together aus, bei dem Akteure und Besucher sich in kleinen Gesprächsrunden austauschten. Für ein leckeres kaltes Buffet hatte die Kiezküche im Auftrag des Unternehmerkreises gesorgt.
Weitere Salongespräche zum Umbau des ehemaligen WF-Kulturhauses durch Trockland und mit einem weiteren großen Unternehmen in Oberschöneweide werden derzeit vorbereitet.
Überwiegend bekommt der Industriesalon technische Geräte, wie Röhren oder ganze Sender für seine Ausstellung angeboten. Doch wir wollen auch die Geschichte der Menschen zeigen, die in Oberschöneweide, im WF, TRO oder im KWO gearbeitet haben. Umso mehr erfreut hat uns der Brief von Wolfgang Wehner, der in den 1960er-Jahren im TRO in der Werbeabteilung gearbeitet hat und dort auch mit der Werbung für das Konsum-Produkt des Werkes, den Rasenmäher Trolli beauftragt wurde. Doch lesen Sie selbst:


Die etwas andere Ausstellung. Zum Kaufen, Schenken und Selbermachen.
Schöneweider Künstler präsentieren kreative Upcycling-Objekte, die lokalen Behinderten-Werkstätten zeigen ihre praktischen und liebevoll gestalteten Alltagshelfer.
Der Gift-Salon lädt ein zu Workshops:
Samstag, 17. Dezember: Stempel mit Albert Markert, Beginn 14 Uhr, Teilnehmerbeitrag: 5 Euro.
Jeden Mittwoch von 12 bis 14 Uhr: Schmuck basteln aus alten Elektronikbausteinen wie LED etc.
Öffnungszeiten des Gift-Salons: Mi – So, 14 bis 18 Uhr
Das Video von der:
Eröffnung des Gift-Shops mit Konzert am 3. Dezember 2022
Mützen, Schals, Handschuhe, Winterstiefel, Jacken, warme Unterwäsche, Decken, Iso-Matten, Jacken, Taschen, Rucksäcke und viel, viel mehr. Die Spendenbereitschaft unserer Besucher am 10. Dezember war riesig! “Ich freue mich über die vielen wärmenden Sachen. Damit können wir bedürftigen Menschen sicher ein wenig helfen, gut durch den Winter zu kommen”, so Albert Markert, Initiator der Aktion “Kunst gegen Kälte”.
Nach gut einem Monat gibt es am Samstag, den 15. Oktober, das erste Update für die aktuelle Ausstellung “Stadtlabor Wilhelminenhofstraße”. Ab 16 Uhr sind neben den bereits vorhandenen Fotos und Schriftdokumenten im Industriesalon nun sogenannte Street-Prints in der Galerie Schöneweide, Wilhelminenhofstraße 48 a, zu sehen.
Aus Anlass der Tage des offenen Denkmals am 10. und 11. September macht der Industriesalon seinen Besuchern ein besonderes Angebot. Der Katalog zur Ausstellung “Historische Architektur in Treptow-Köpenick: Heute” wird zu Sonderpreis von 5 Euro, statt 12,50 Euro, angeboten.
Am Sonntag, den 11. September, um 11 Uhr, veranstaltet der Industriesalon
am Tag des Offenen Denkmals, einen besonderen Stadtspaziergang.
Der Historiker Thomas Irmer führt durch die Wilhelminenhofstraße.










