Gift-Salon

Die etwas andere Ausstellung. Zum Kaufen, Schenken und Selbermachen.

Schöneweider Künstler präsentieren kreative Upcycling-Objekte, die lokalen Behinderten-Werkstätten zeigen ihre praktischen und liebevoll gestalteten Alltagshelfer.

Das Gift-Salon lädt ein zu Workshops und Musik.

Eröffnung am Samstag, 3. Dezember 2022, um 16 Uhr

Es spielt das CÉLINE VOCCIA TRIO: Céline Voccia – piano, Matthias Bauer – double bass und Rui Faustino – drums

Aus Berlins blühender Szene für improvisierte Musik haben sich hier drei aktive Protagonisten zu einem neuen Trio gefunden.
Dieses ‚first encounter‘ verspricht spannend zu werden.

Öffnungszeiten des Gift-Salons: Mi – So, 14 bis 18 Uhr

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Nachhall der Elektropolis

Aus Anlass des Musikfestivals “Pantopia Vol. 02” in den Spreehallen, dass von Freitag, den 19. August bis Samstag, den 20. August, stattfindet, bietet der Industriesalon am Samstag, den 20. August, eine neue Führung an. Unter dem Motto “Nachhall der Elektropolis” führt ein Guide rund um den Industriesalon über das Festivalgelände. Neben der Spreehalle gibt es Interessantes über die Geschichte des alten Kraftwerks, das vom Architekten Klingenberg entworfen wurde, über die Rathenau-Hallen des ehemaligen Transformatorenwerks (TRO) und die Reinbeckhallen in denen heute Künstler, wie Jorinde Voigt oder Alicja Kwade arbeiten, zu erfahren. Darüber hinaus wird der “Soundwalk 21” in die Führung mit einbezogen. An fünf Stationen gibt es darüber hinaus weitere Perspektiven und Klänge dieses außergewöhnlichen Ortes zu sehen und zu hören.

Die Führung startet um 16 Uhr am Industriesalon, dauert eine Stunde und ist kostenlos!

Im Rahmen des Musikfestivals “Pantopia Vol. 02” findet am Samstag um 17 Uhr das Konzert “Dancing Table” im Industriesalon statt. Natalia Pschenitschnikova und Alexey Kokhanov gestalten eine Performance nach dem Buch “Das Kapital” von Karl Marx. Es entsteht eine anarchistische Mischung von experimentellen Stimmenarbeit, Elektronik und Fragmenten aus dem “Kapital”.

“Die Form des Holzes wird verändert, wenn man aus ihm einen Tisch macht. Nichtsdestoweniger bleibt der Tisch Holz, ein ordinäres sinnliches Ding. Aber sobald er als Ware auftritt, steht er nicht nur mit seinen Füßen auf dem Boden, sondern er stellt sich allen andren Waren gegenüber auf den Kopf und entwickelt aus seinem Holzkopf Grillen, weil wunderlicher, als wenn er aus freien Stücken zu tanzen begänne.” (Zitat aus “Das Kapital” von Karl Marx. Kann man „Das Kapital“ von Karl Marx singen und wenn ja, wie hört sich das an? In seinem waghalsigen Projekt „Marxophony“ nähern sich Natalia und Alexey musikalisch dem Buch, das alle kennen, aber die wenigsten gelesen haben. Es entsteht eine neue Kunstform, frei von Genreverpflichtungen. Mithilfe von Stimme, elektronischen Effekten und Improvisation wird „Das Kapital“ von einer anderen Perspektive frisch wahrgenommen.

Darüber hinaus bietet eine Hörstation auf der Terrasse des Industriesalons am Freitag und Samstag die Möglichkeit, sich einen Eindruck von der Musik-Plattform Pantopia zu verschaffen.

 

Der Industriesalon ist am 19. und 2. August von 14 bis 22 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.