“Walk of Fame Schöneweide”, Sehrohre auf der Wilhelminenhofstraße vom 12.9. bis 4.10.2026

Was ist der “Walk of Fame Schöneweide 2026”? 

Eine temporäre  Installation, die aus 24 einzelnen Sehrohren besteht.
Sie sind entlang der Wilhelminenhofstraße aufgestellt und zeigen in Richtung der Industriegebäude auf der anderen Straßenseite.
In jedem Sehrohr ist ein Foto zu entdecken, das für den “Fame” steht..
Es zeigt ein Motiv, das eng mit dem gegenüberliegenden Gebäude verbunden ist.

Wo macht den besonderen Ruhm von Schöneweide aus?

Große Erfindungen, berühmte Physiker, Produkte für den Weltmarkt
– die denkmalgeschützten Industriegebäude zwischen der Wilhelminenhofstraße
und der Spree zeugen bis heute von der Innovationskraft der Schöneweider Elektropolis.

Pressemitteilung_Walk-of-Fame

Zukunft im Gespräch – am 22.4.26, 19-21 Uhr

Massarrats These ist unbequem:
US-Hegemonie beruht nicht auf Überlegenheit,
sondern auf einem System aus Ölkontrolle, Dollardominanz und Militärpräsenz —
das sich in der Krise befindet, aber nicht kampflos aufgibt. Er benennt die Risiken
des Übergangs zur multipolaren Welt — und zeigt, welche Ansätze eine neue
Weltordnung möglich machen könnten.
Am 22. April kommt er in den Industriesalon Schöneweide.
Wir erwarten einen spannenden Abend mit Zukunftsforscher Klaus Burmeister,
Mohssen Massarrat und …
Zukunft im Gespräch (ZiG) ist eine kuratierte Gesprächsreihe von WERK116 und Industriesalon Schöneweide.
Bücher, Thesen und künstlerische Positionen zu Gegenwart und Zukunft bilden den Ausgangspunkt für Abende, an denen
Autorengespräch und Publikumsdialog ineinandergreifen – und das Gespräch in entspannter Salon-Atmosphäre weiterlebt

Wir danken für die Unterstützung

 

 

 

Nachts am Telefon – eine turbulente Tour durch die Geschichte des Fernsprechers 24.9.26,19 Uhr

Nachts am Telefon. Eine turbulente Tour durch die Geschichte des Fernsprechers
Der Schauspieler Sebastian Zett und der Gitarrist Daniel Lindenblatt begeben sich in ihrem neuen
Programm auf eine Zeitreise: von der bahnbrechenden Erfindung des Telefons im Jahre 1861 schlendern
sie quer durch die Jahrzehnte bis in die heutige Zeit. Dabei stöbern sie nicht nur durch Zeitungsartikel
und Filmszenen oder lassen berühmte Telefonate wieder aufleben, sondern wollen auch wissen, ob der
Papst wirklich im Kreml angerufen hat und warum in Wien die Leitungen ständig tot sind.
Abgerundet wird der Abend mit Musik, reichlich Sounds jenseits der Warteschleife und den passenden
Songs.
Lesung, Schauspiel & Gesang: Sebastian Zett
Gitarren, Komposition & Sounds: Daniel Lindenblatt
Dramaturgie: Tanja Rosner
Fotos: Dovile Sermokas
Sebastian Zett absolvierte seine Schauspielausbildung in Berlin und arbeitete u.a.
mit Roman Polanski („The Pianist“), Josephine Larsen und Michael Schweighöfer zusammen.
2004 gab er mit Ibsens “Borkman” sein Regie-Debüt. Es folgte die Gründung des Berliner lux-theaters, wo er zehn Jahre lang als
Regisseur tätig war und über 40 Inszenierungen auf die Bühne brachte. Gastspiele führten ihn u.a. nach Russland, England,
Spanien und Tschechien. Parallel dazu schrieb er Theaterstücke und trat auch als Chansonsänger in Erscheinung.
Seit 2016 tourt er mit eigenen Programmen, die er gemeinsam mit Musikerkollegen bestreitet, steht aber auch immer wieder vor der
Kamera (u.a. für die ARD). sebastianzett.com


Daniel Lindenblatt studierte Musik in Berlin und ist seit fünfzehn Jahren als Gitarrist tätig.
Er ist Dozent im Landesjugendorchester JAZZ des Landes Berlin und
konnte u.a. mit Nils Landgren zusammenarbeiten; Tourneen führten ihn bis nach Los Angeles.

Auch als Komponist ist er gefragt (u.a.Theater der Altmark Stendal).
Seit 2015 ist er als Gitarrist der Band STAUBKIND in allen großen Arenen des Landes zu erleben.
Außerdem wird er regelmäßig als Gastgitarrist gebucht, wie z.B. von Take That bei deren Reunion-Konzert. 2021
brachte er seine erste EP heraus. Im Herbst 2025 ging er mit Marianne Rosenberg auf Deutschland-Tournee.
daniellindenblatt.de

 

Buchen

Voller Erfolg – Das Salongespräch mit der DIE AG

Der Saal des Industriesalons war mit über 100 Gästen bis auf den letzten Platz gefüllt, denn viele Menschen nicht nur in Oberschöneweide sind gespannt auf das große Projekt der Deutschen Immobilien Entwicklungs AG (DIEAG). Das Areal des ehemaligen Werks für Fernsehelektronik (WF) war lange Zeit ein schlummerndes Stück Industriegeschichte. Jetzt will es die DIEAG mit dem Projekt „Behrens-Ufer“ aus dem „Dornröschenschlaf“ holen. Arbeitswelten mit Platz für mehr als 10.000 Angestellte in Forschungsbereichen wie Elektromobilität, Industrie 4.0, Internet of Things und Künstliche Intelligenz sind geplant. Hier soll, so die DIAG,  „das innovativste, nachhaltigste und autarkste Gewerbequartier der Welt, geplant als Wissens-Hub in Berlin für Mieter und Öffentlichkeit, entstehen.“ Was konkret darunter zu verstehen ist und wie das Gelände für die Öffentlichkeit geöffnet werden soll, das erklärte Robert Sprajcar, Vorstand DIEAG  im Salongespräch. Dabei betonte er den ganzheitlichen Ansatz, bei dem Rendite und Gemeinnutz zusammen gehen sollen. Unsere Moderatoren Stefanie Molthagen-Schnöring (HTW) und Klaus Burmeister (foresightlab) hakten nach und wollten wissen, in welchem Zeitrahmen das riesige Projekt verwirklicht werden und welche Auswirkungen das 1,1 Milliarden Euro teure Bauvorhaben auf Oberschöneweide und seine Einwohner haben wird, warum die DIAG auf Geothermie setzt und wie die Geschichte des fast 150 Jahre alten Industriestandorts sichtbar werden soll. Einige Zuschauer nutzten die Gelegenheit ihre Fragen zu stellen.

Im Anschluss daran klang das Salongespräch mit einem Get Together aus, bei dem Akteure und Besucher sich in kleinen Gesprächsrunden austauschten. Für ein leckeres kaltes Buffet hatte die Kiezküche im Auftrag des Unternehmerkreises gesorgt.

Weitere Salongespräche zum Umbau des ehemaligen WF-Kulturhauses durch Trockland und  mit einem weiteren großen Unternehmen in Oberschöneweide werden derzeit vorbereitet.