Zukunft im Gespräch – am 22.4.26, 19-21 Uhr

Massarrats These ist unbequem:
US-Hegemonie beruht nicht auf Überlegenheit,
sondern auf einem System aus Ölkontrolle, Dollardominanz und Militärpräsenz —
das sich in der Krise befindet, aber nicht kampflos aufgibt. Er benennt die Risiken
des Übergangs zur multipolaren Welt — und zeigt, welche Ansätze eine neue
Weltordnung möglich machen könnten.
Am 22. April kommt er in den Industriesalon Schöneweide.
Wir erwarten einen spannenden Abend mit Zukunftsforscher Klaus Burmeister,
Mohssen Massarrat und …
Zukunft im Gespräch (ZiG) ist eine kuratierte Gesprächsreihe von WERK116 und Industriesalon Schöneweide.
Bücher, Thesen und künstlerische Positionen zu Gegenwart und Zukunft bilden den Ausgangspunkt für Abende, an denen
Autorengespräch und Publikumsdialog ineinandergreifen – und das Gespräch in entspannter Salon-Atmosphäre weiterlebt

Wir danken für die Unterstützung

 

 

 

“Walk of Fame Schöneweide”, Sehrohre auf der Wilhelminenhofstraße vom 12.9. bis 4.10.2026

Was ist der “Walk of Fame Schöneweide 2026”? 

Eine temporäre  Installation, die aus 24 einzelnen Sehrohren besteht.
Sie sind entlang der Wilhelminenhofstraße aufgestellt und zeigen in Richtung der Industriegebäude auf der anderen Straßenseite.
In jedem Sehrohr ist ein Foto zu entdecken, das für den “Fame” steht..
Es zeigt ein Motiv, das eng mit dem gegenüberliegenden Gebäude verbunden ist.

Wo macht den besonderen Ruhm von Schöneweide aus?

Große Erfindungen, berühmte Physiker, Produkte für den Weltmarkt
– die denkmalgeschützten Industriegebäude zwischen der Wilhelminenhofstraße
und der Spree zeugen bis heute von der Innovationskraft der Schöneweider Elektropolis.

Beispiele?

  Gibt es viele.

 

 

 

Voller Erfolg – Das Salongespräch mit der DIE AG

Der Saal des Industriesalons war mit über 100 Gästen bis auf den letzten Platz gefüllt, denn viele Menschen nicht nur in Oberschöneweide sind gespannt auf das große Projekt der Deutschen Immobilien Entwicklungs AG (DIEAG). Das Areal des ehemaligen Werks für Fernsehelektronik (WF) war lange Zeit ein schlummerndes Stück Industriegeschichte. Jetzt will es die DIEAG mit dem Projekt „Behrens-Ufer“ aus dem „Dornröschenschlaf“ holen. Arbeitswelten mit Platz für mehr als 10.000 Angestellte in Forschungsbereichen wie Elektromobilität, Industrie 4.0, Internet of Things und Künstliche Intelligenz sind geplant. Hier soll, so die DIAG,  „das innovativste, nachhaltigste und autarkste Gewerbequartier der Welt, geplant als Wissens-Hub in Berlin für Mieter und Öffentlichkeit, entstehen.“ Was konkret darunter zu verstehen ist und wie das Gelände für die Öffentlichkeit geöffnet werden soll, das erklärte Robert Sprajcar, Vorstand DIEAG  im Salongespräch. Dabei betonte er den ganzheitlichen Ansatz, bei dem Rendite und Gemeinnutz zusammen gehen sollen. Unsere Moderatoren Stefanie Molthagen-Schnöring (HTW) und Klaus Burmeister (foresightlab) hakten nach und wollten wissen, in welchem Zeitrahmen das riesige Projekt verwirklicht werden und welche Auswirkungen das 1,1 Milliarden Euro teure Bauvorhaben auf Oberschöneweide und seine Einwohner haben wird, warum die DIAG auf Geothermie setzt und wie die Geschichte des fast 150 Jahre alten Industriestandorts sichtbar werden soll. Einige Zuschauer nutzten die Gelegenheit ihre Fragen zu stellen.

Im Anschluss daran klang das Salongespräch mit einem Get Together aus, bei dem Akteure und Besucher sich in kleinen Gesprächsrunden austauschten. Für ein leckeres kaltes Buffet hatte die Kiezküche im Auftrag des Unternehmerkreises gesorgt.

Weitere Salongespräche zum Umbau des ehemaligen WF-Kulturhauses durch Trockland und  mit einem weiteren großen Unternehmen in Oberschöneweide werden derzeit vorbereitet.