Nachts am Telefon – eine turbulente Tour durch die Geschichte des Fernsprechers 24.9.26,19 Uhr

Nachts am Telefon. Eine turbulente Tour durch die Geschichte des Fernsprechers
Der Schauspieler Sebastian Zett und der Gitarrist Daniel Lindenblatt begeben sich in ihrem neuen
Programm auf eine Zeitreise: von der bahnbrechenden Erfindung des Telefons im Jahre 1861 schlendern
sie quer durch die Jahrzehnte bis in die heutige Zeit. Dabei stöbern sie nicht nur durch Zeitungsartikel
und Filmszenen oder lassen berühmte Telefonate wieder aufleben, sondern wollen auch wissen, ob der
Papst wirklich im Kreml angerufen hat und warum in Wien die Leitungen ständig tot sind.
Abgerundet wird der Abend mit Musik, reichlich Sounds jenseits der Warteschleife und den passenden
Songs.
Lesung, Schauspiel & Gesang: Sebastian Zett
Gitarren, Komposition & Sounds: Daniel Lindenblatt
Dramaturgie: Tanja Rosner
Fotos: Dovile Sermokas
Sebastian Zett absolvierte seine Schauspielausbildung in Berlin und arbeitete u.a.
mit Roman Polanski („The Pianist“), Josephine Larsen und Michael Schweighöfer zusammen.
2004 gab er mit Ibsens “Borkman” sein Regie-Debüt. Es folgte die Gründung des Berliner lux-theaters, wo er zehn Jahre lang als
Regisseur tätig war und über 40 Inszenierungen auf die Bühne brachte. Gastspiele führten ihn u.a. nach Russland, England,
Spanien und Tschechien. Parallel dazu schrieb er Theaterstücke und trat auch als Chansonsänger in Erscheinung.
Seit 2016 tourt er mit eigenen Programmen, die er gemeinsam mit Musikerkollegen bestreitet, steht aber auch immer wieder vor der
Kamera (u.a. für die ARD). sebastianzett.com


Daniel Lindenblatt studierte Musik in Berlin und ist seit fünfzehn Jahren als Gitarrist tätig.
Er ist Dozent im Landesjugendorchester JAZZ des Landes Berlin und
konnte u.a. mit Nils Landgren zusammenarbeiten; Tourneen führten ihn bis nach Los Angeles.

Auch als Komponist ist er gefragt (u.a.Theater der Altmark Stendal).
Seit 2015 ist er als Gitarrist der Band STAUBKIND in allen großen Arenen des Landes zu erleben.
Außerdem wird er regelmäßig als Gastgitarrist gebucht, wie z.B. von Take That bei deren Reunion-Konzert. 2021
brachte er seine erste EP heraus. Im Herbst 2025 ging er mit Marianne Rosenberg auf Deutschland-Tournee.
daniellindenblatt.de

 

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“Walk of Fame Schöneweide”, Sehrohre auf der Wilhelminenhofstraße vom 12.9. bis 4.10.2026

Was ist der “Walk of Fame Schöneweide 2026”? 

Eine temporäre  Installation, die aus 24 einzelnen Sehrohren besteht.
Sie sind entlang der Wilhelminenhofstraße aufgestellt und zeigen in Richtung der Industriegebäude auf der anderen Straßenseite.
In jedem Sehrohr ist ein Foto zu entdecken, das für den “Fame” steht..
Es zeigt ein Motiv, das eng mit dem gegenüberliegenden Gebäude verbunden ist.

Wo macht den besonderen Ruhm von Schöneweide aus?

Große Erfindungen, berühmte Physiker, Produkte für den Weltmarkt
– die denkmalgeschützten Industriegebäude zwischen der Wilhelminenhofstraße
und der Spree zeugen bis heute von der Innovationskraft der Schöneweider Elektropolis.

Pressemitteilung_Walk-of-Fame

Das Festival der Berliner Industriekultur 12.9. bis 4.10.26

 

Vom 12. September bis 4. Oktober 2026 wird Berlin zur Bühne für ein außergewöhnliches Kulturereignis:
Das Festival der Berliner Industriekultur lädt dazu ein, die Stadt aus einer neuen Perspektive zu entdecken.Berlin hat in seinen Bezirken unzählige verborgene Attraktionen zu bieten. Rund 100 Veranstaltungen machen
das sichtbare und unsichtbare Erbe der Industrialisierung erlebbar. Dazu zählen Fabriken, Infrastrukturen, Wohnsiedlungen und vieles mehr.
Über 50 Partner bieten ein einzigartiges Programm: Etablierte Schauplätze und spannende Geheimtipps öffnen ihre Türen für außergewöhnliche Events –
gemeinsam mit Kunst- und Kulturschaffenden, Bildungseinrichtungen und der Berliner Wirtschaft. Die Bandbreite reicht von Stadtführungen
mit exklusiven Einblicken über Fotowalks und historische Verkehrsrallyes bis zu Gaumenfreuden an Orten der Industriekultur.
Industriegeschichte verbindet sich mit heutiger Lebenskultur und sorgt für viele Aha-Erlebnisse.
Der Industriesalon ist Partner des Festivals.
Der “Walk of Fame Schöneweide” ist der Auftakt.

Eröffnung am 12.9. um 14Uhr auf der Wilhelminenhofstraße/Ecke Edisonstraße.
Um 16 Uhr Eröffnung Ausstellung zu Schöneweider Highlights aus Technik und Produktion.
Eintritt ist frei.

Ausstellung: Jüdisches Leben und Arbeiten in Schöneweide – Ausstellung vom 9.10. bis 7.11. 2026

Jüdisches Leben und Arbeiten in Schöneweide – die Geschichten von sechs Familien

Entdecken sie die Geschichten unserer ehemaligen Nachbarn. Es gab darunter große Namen, wie die Familie Rathenau, die Familie Feldmann mit ihrer Färberei oder die Familie Lehmann mit ihrer Plüschfabrik. Viele andere Familien prägten Schöneweide und machten Schöneweide zu ihrem zuhause und für alle Bewohner lebenswert.

Wir zeigen am Beispiel von sechs Familien, dass es selbstverständlich war, zumindest bis 1933, im Kaufhaus der Familie Altmann in der Wilhelminenhofstraße einzukaufen, sich juristischen Beistand bei Rechtsanwalt Paul Altmann zu holen, den man vielleicht auch aus dem Ruderklub kannte, sich im Friseursalon von Liesbeth Lewy die Haare schneiden zu lassen, sich bei Rosa Schindler ein Radio zu kaufen, sich bei Dr. Gostynski behandeln zu lassen. Man betrieb im Ruderklub mit den Nachbarn gemeinsam Sport und arbeitete bei der AEG nebeneinander. Die Kinder gingen hier in die Volksschule und ins Realgymnasium. Man traf sich mit befreundeten Familien zum Skatspielen oder machte gemeinsame Bootsauflüge.

Anhand eines historischen Stadtplans lassen sich die Wohn- und Arbeitsorte finden und damaligen Netzwerke erforschen, bis der Rassenwahn des Faschismus alles zerstörte.

An rund 35 ehemalige Bewohner wird mit Stolpersteinen erinnert. Viele Schöneweider Schülern und Schülerinnen haben die Verlegungen begleitet. Ihre Eindrücke haben sie aufgeschrieben und werden ebenfalls in dieser Ausstellung gezeigt.

Wir wünschen den Besuchern viele interessante Erkenntnisse und freuen uns auf ein ihr Feedback!