Ausstellung – noch in der Warteschleife

 Die Eröffnung kann aus bekannten Gründen momentan nicht terminiert werden!

Schöner Strom
Fotografien von Prof. Dr. Karl-Heinz Rothenberger

Die eindrücklichen Schwarzweiß Fotografien machen nachdenklich. Sie zeigen komplexe Technologien und überzeugen mit einer eigenen Ästhetik.

Professor Rothenberger schreibt zu seinen Fotografien:
Strom kommt aus der Steckdose, wir sind daran gewöhnt, dass er immer und überall verfügbar ist. Was aber steckt dahinter?
Seit über 20 Jahren bin ich auf der Spur des Stroms.
Technik wird vom Menschen erdacht und umgesetzt.
Um 1866 entwickelte Werner von Siemens den ersten elektrischen Generator um Strom zu erzeugen. Oskar von Miller war entscheidender Pionier im Aufbau von Wasserkraftwerken und im Aufbau eines Leitungsnetzes, um dem Kunden Strom ins Haus zu bringen.

Meine Arbeiten beschäftigen sich mit der Entwicklung leistungsfähiger Generatoren oder auch Turbinen, die mit Dampf, Wasser und Wind betrieben werden. Die Photovoltaik erlaubt Sonnenenergie mittels Solarzellen direkt in Strom umzuwandeln.
Die Möglichkeiten der Stromübertragung sind ein weiteres Thema.
Leitungen, oberirdisch wie auch unter der Erde sind Voraussetzung für den Siegeszug der elektrischen Kraftwerke. Hierzu gehört auch der Stromtransport mittels Batterien. Heute transportieren wir Strom in E-Autos deren Akkus Lithium benötigen, das unter Umständen in fernen Ländern gewonnen wird, die mit unseren hehren Umweltvorstellungen nichts zu tun haben.
In welchem Verhältnis stehen der Bedarf an Energie und Ressourcen fur die Schaffung von Solarpanelen, Windrädern, Akkus zum Gewinn regenerativer Energien und deren Speicherung?

Wir fordern hochwertige Produkte zu recyceln und wollen nicht hören, dass Lithiumbatterien und -akkus bislang nicht recycelt werden können.

Die Ausstellung kann diese Fragen nicht beantworten. Wenn es jedoch gelingt Fragen zu stellen, dann war es jede Mühe wert.

Unternehmen in Oberschöneweide
Industriesalon proudly presents: botspot

Einst war Schöneweide ein bedeutendes Gründerzentrum der Elektroindustrie. Heute entwickelt sich hier ein “Zukunftsort” mit innovativen Firmen. Im Rahmen der Ausstellung über Schöneweide präsentiert der Industriesalon abwechselnd Firmen, die heute in Schöneweide produzieren, forschen, arbeiten.

Smarte 3D-Scan-Systeme für mehr Nachhaltigkeit und Effizienz

Das Berliner Unternehmen botspot ist auf Bau und Entwicklung hochwertiger photogrammetrischer 3D-Scansysteme spezialisiert. Seit der Firmengründung 2013 hat es sich als ein Technologieführer der Branche etabliert.

Die Geschichte beginnt mit Deutschlands erstem 3D-Druck-Store am Moritzplatz in Berlin. Hier konnten sich Personen einscannen und anschließend als Miniaturfigur in 3D drucken lassen. Da es keinen geeigneten Scanner auf dem Markt gab, entwickelten die Gründer ihn kurzerhand selbst. Schnell erkannten sie das enorme Potential des Geräts.

Es zeigte sich, dass in vielen Branchen Bedarf an zuverlässigen photogrammetrischen Scansystemen besteht, so dass botspot hier von Beginn an seine Stärken ausspielen konnte: Hochpräzise und farbtreue 3D-Modelle und einfache, intuitive Digitalisierung in Sekundenbruchteilen dank einem berührungslosen und komplett ungefährlichen Scanprozess. Aus diesem Grund erweiterte botspot den Fokus von der Scandienstleistung zur Serienherstellung von 3D-Scannern und avancierte zu einem internationalen Technologieführer im Bereich der Photogrammetrie.

Von der Photographie zum 3D-Modell

Bei der 3D-Digitalisierungs mittels Photogrammetrie nehmen zahlreiche Kamerasensoren Bilder des Scanobjekts aus verschiedenen Perspektiven auf. Anschließend ermittelt eine Software markante Merkmale in den Einzelaufnahmen. Durch Triangulation dieser eindeutigen Punkte können 3D-Oberflächen exakt rekonstruiert werden. Nach dem gleichen Grundprinzip ermöglichen unsere Augen dreidimensionales Sehen.

Auf diese Weise entstehen detailtreue und absolut farbechte 3D-Modelle mit einer Auflösung von bis zu 0,1 mm und einer Textur mit bis zu 16,7 Millionen Farben.

Fortführung der Industriekultur in Schöneweide

Mit der Neuausrichtung botspots ging auch ein Umzug auf das Gelände des Technologie- und Gründerzentrums Spreeknie in Oberschöneweide einher. Aufgrund der Infrastruktur und der langen Tradition von Schöneweide als Produktionsstandort wurde die Gegend als idealer Inkubator für technische Innovationsarbeit angesehen. Mittlerweile arbeiten knapp 30 Mitarbeiter bei botspot.

Das Produktportfolio von botspot besteht heutzutage aus verschiedenen 3D-Scan-Systemen zur Digitalisierung von Personen und Objekten. Zudem bietet botspot maßgeschneiderte Lösungen für zahlreiche Applikationen in den Bereichen VR/AR/MR, Health Care, Industrial Applications und Fullbody Scanning. Die 3D-Scanner von botspot sind weltweit im Einsatz.

Vielfältige Einsatzmöglichkeiten in den unterschiedlichsten Bereichen

In der Industrie werden botspots Scansysteme für die Qualitätskontrolle und Vermessung von Bauteilen im Rahmen von Reverse Engineering verwendet.

Im E-Commerce helfen die 3D-Scanner dabei, Prozesse nachhaltiger zu gestalten und Retourkosten zu reduzieren.

Für Dokumentationszwecke digitalisieren die botspot-Scanner Kulturgüter, im Medizinbereich sogar Organe und lebendes Gewebe. An anderer Stelle erleichtern sie den Prozess der Prothesenanpassung und verhelfen den Patienten so zu mehr Lebensqualität.

In Anbetracht der Dynamik des Marktes ist davon auszugehen, dass die 3D-Digitalisierung von Objekten, aber auch Personen, in immer mehr Lebensbereiche Eingang finden wird.

Besuchen Sie botspot im Web, um mehr über 3D-Digitalisierung mittels Photogrammetrie zu erfahren:

Entdecken sie zahlreiche 3D-Modelle, die allesamt mit den 3D-Scannern von botspot erstellt wurden: