Tag des offenen Denkmals

So. 11. September 2016 von 14 bis 18Uhr

Am Tag des Offenen Denkmals öffnet der Industriesalon Teile der historischen  AEG-Kantine des Kabelwerks Oberspree (KWO).
Wilhelminenhofstraße 76 - 77.
Das Gebäude wurde 1899 im Stile einer Landhausvilla errichtet. Es steht für die Sozialpolitik der AEG. 1925 wurde die Fassade komplett modernisiert. Im Inneren ist der historische AEG-Speisesaal jedoch noch erkennbar und die alte Holzdecke mit den kunstvoll geschnitzten Konsolen und Balkenköpfen ist glücklicherweise erhalten geblieben.

Der Industriesalon bemüht sich um den Erhalt des Gebäudes und um eine neue Nutzung als ein "lebendiges Museum".

Zusätzlich angeboten wird die neue 
"Mathilde-Rathenau-Tour" - eine Führung durch die authentischen Orte der Sozialpolitik in Schöneweide. Start der Tour um 14:30 und um 16:30.

Treffpunkt ist die historische AEG Kantine in der Wilhelminenhofstraße 76-77


Das Minenfeld im Industriesalon

Im Industriesalon Schöneweide können sie die Ausstellung "Eidesstattliche Vermleumdung" besichtigen. Dort findet die Präsentation des "interaktiven Parcours" durch das bewegte Leben des Schriftstellers und Widerstandskämpfers Gustav Regler durch die Autorin und Regisseurin Miriam Sachs statt. Der Industriesalon verwandelt sich dabei in ein "multimediales Minenfeld". 

Dokumentarfilme im Industriesalon

Freitag, 3.Februar 2017, 19Uhr

"Wenn ich nicht schreie, ersticke ich"
Dokfilm über eine Liebe die die stalinistischen Lager überstand

Inhalt: Andrej Eisenberger ist der Sohn einer russischen Fürstentochter und eines deutschen Kominternbeamten, der in den 30er Jahren aufgrund falscher Verdächtigungen in einem NKWD-Lager verschwand. Andrej brennt darauf, gegen die Faschisten an die Front geschickt zu werden - und wird stattdessen zusammen mit anderen Leidensgefährten als »Kinder von Volksfeinden« in ein sibirisches Lager verfrachtet. Sein Glaube an »die gute Sache«, seine Erinnerungen an eine bessere Zeit im Kreise deutscher ImmigrantInnen, der »Troika«-Familien in Peredelkino, und seine stille Liebe zu dem Mädchen Cilja halten ihn am Leben. Sie wird zur Adressatin sehnsüchtiger Briefe aus der Zeit zwischen 1942 und 1946, die sich wie ein erschütterndes Tagebuch lesen. 1993 wartet Cilja am Belorussischen Bahnhof auf Anarik. Vor Aufregung und Ungeduld blickt sie über den Mann hinweg, der direkt vor ihr steht. Er hat Zeit, sie zu betrachten. Einen weiteren Beweis braucht er nicht mehr. Es ist die Cilja, die er immer geliebt hat. Die Briefe, Archivmaterialien und das »Traumpaar« selbst inspirierten Regisseurin Gabriele Denecke zu einem aufregenden und anrührenden Film. (Quelle: http://www.kulturportal-russland.de/veranstaltung.10062.stalins-spuren-1-wenn-ich-nicht-schreie-ersticke-ich.perm)
 

Anschließend findet ein Gespräch statt mit dem Produzenten Klaus Schmutzer
über die Dreharbeiten zu diesem Film.

Infos zu Klaus Schmutzer:
http://www.filmportal.de/person/klaus-dieter-schmutzer_09edcf5ca58949908bcc3cbd2bb6b78f

Po-Lin

Dokumentarfilmreihe im Industriesalon - immer am ersten Freitag im Monat
Freitag, den 3. März 2017 um 19Uhr

Po-lin Spuren der Erinnerung, 2008 

Regie: Jolanta Dylewska
Produzent: Klaus-Dieter Schmutzer

Polnische Juden die in die USA ausgewandert waren besuchten in den 1930er Jahren ihre Verwandten in Polen und filmten sie dabei. Ihre Aufnahmen wurden gerettet - sie sind einzigartige Dokumente einer vernichteten Welt.

Auf ihrer Flucht vor Progromen oder der Pest waren die Juden einst nach Polen gekommen. Hier wurden sie freundlich empfangen. Da sagten sie "Po-lin" - hier bleiben wir - und gaben so Polen den jüdischen Namen. Im polnischen Schtetl leben Polen und Juden Seite an Seite.
Nach dem Krieg sind davon nur Ruinen geblieben, Erinnerungen, Lieder und Fotos.
Jolanta Dylewska sammelte Amateuraufnahmen und verband sie mit authentischen Texte. So schaffte sie es: Die starr gewordenen Erinenrungen lernten wieder laufen.

Ihr Film zeigt, wie die Juden in der Zwischenkriegszeit lebten, arbeiteten, feierten und beteten - ein wunderbares Portrait einer ausgelöschten Welt.

Anschließend Diskussion mit dem Produzenten des Films, Klaus-Dieter Schmutzer

 

* Diese Filmreihe wird finanziert mit Mitteln der BVV Treptow-Köpenick

Sonderausstellung

 Der Wilde Osten und seine Heldinnen und Helden



Die Friedliche Revolution stürzte die Regierung der DDR. Doch was kam danach?
Wie hat sich das Leben von Millionen von Menschen in Ostdeutschland in den Neunziger Jahren verändert? Gab es wirklich einen "Wilden Osten"?
Brauchte es Helden um den neuen Alltag zu bestreiten? 
Und wie haben die Menschen diese turbulente Zeit erlebt?

Mehr erfahren Sie in der Ausstellung
"Helden im Wilden Osten"
vom 4.März 2017 bis zum 18. Juni 2017

Öffnungszeiten für Besucher:
Mittwoch, Freitag bis Sonntag von 14-18Uhr



Unsere Ausstellungen werden gefördert aus Mitteln der Dezentralen Kulturarbeit vom Bezirksamt Treptow-Köpenick

                   Die Wanderausstellung ist eine Eigenproduktion der zeitläufer GbR
                                             Laufzeit insgesamt von 2015 bis 2017


 

 

Schöneweider Salongespräch

Mittwoch, 29.3.2017, 17:30 Uhr
Vision 2030
Weichenstellung für den Zukunftsort Berlin Schöneweide

Die Veranstaltung soll kompetent informieren über die Vision 2030 für den Zukunftsort Schöneweide.
Das genaue Programm finden Sie im Anhang.

Sie sind herzlich eingeladen
Anmeldung erbeten unter: info@industriesalon.de